Ich habe diesen Titel gewählt, weil Freiheit heute nicht mehr selbstverständlich ist.
Handlungsspielräume, Selbstbestimmung und Eigenverantwortung werden systematisch eingeschränkt, während Anpassung und Passivität zunehmend als Tugenden verkauft werden.
Dieses Buch ist keine Analyse und kein Appell, sondern eine Antwort: konkrete Gegenmaßnahmen für reale Herausforderungen.
Praktisch steht für umsetzbare Werkzeuge statt abstrakter Theorien, Handbuch für strukturierte, alltagstaugliche Nutzung.
Mein Ziel ist es, die Leser zu befähigen, ihre persönliche Unabhängigkeit bewusst zu bewahren und zu stärken.
Auslöser waren die Grundrechtseinschränkungen während der Corona-Krise und die Art und Weise, wie Politik und Medien mit der Kritik an den Maßnahmen umgegangen sind. Ich habe mich deswegen intensiv mit den rechtlichen Rahmenbedingungen beschäftigt und welche Einflussmöglichkeiten die Politik auf Medien und Behörden hat. Damals kam mir die Idee, ein Buch über Manipulationsabwehr zu schreiben, um Menschen in die Lage zu versetzen, Manipulationen in den Medien zu erkennen und sich gegen die Beeinflussungsversuche zu wehren. Die weiteren Themen ergaben sich folgerichtig im Laufe der Recherchen, weil ich immer einen ganzheitlichen, systemischen Ansatz verfolge und alle Aspekte behandeln wollte, die wichtig sind, um die individuellen Möglichkeiten zur Selbstbestimmung zu erhöhen.
Ich war viele Jahre CEO eines international tätigen IT-Unternehmens. Vorher habe ich als Kraftfahrer und Geldeintreiber gearbeitet und in der Werbung, im Verlagswesen, als Technischer Redakteur, Anwendungsentwickler und Autor Erfahrungen gesammelt. Ich bin als "Ethical Hacker" zertifiziert und habe gemeinsam mit anderen Aktivisten zwei Mal erfolgreich gegen die Vorratsdatenspeicherung gekämpft. Digitaler Selbstschutz und Schutz der Privatsphäre waren immer ein wichtiges Thema für mich. Ich hatte viel Glück in meinem Leben, immer die Unterstützung durch meine Frau und ein gutes Team an meiner Seite. Heute bin ich Anfang 60, Privatier und schreibe Bücher, die Menschen dabei helfen sollen, in einer zunehmend komplexen, krisenanfälligen und entfremdeten Welt ihre Freiheit, Selbstverantwortung und Handlungsfähigkeit zu bewahren.
Ich habe gelernt, Probleme nicht als einfache Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge zu betrachten, sondern als Systeme aus miteinander verknüpften Einflussfaktoren, Informationsflüssen und Rückkopplungen.
In den vielen Gesprächen, die ich für dieses Buch mit Fachleuten aus den unterschiedlichsten Bereichen geführt habe, konnte diese ganzheitliche Sichtweise neue, oft unerwartete Perspektiven eröffnen, scheinbare Widersprüche klären und neue Zusammenhänge zeigen. Meine Stärke lag immer schon darin, komplexe Sachverhalte schnell zu erfassen, unterschiedliche Sichtweisen zu verstehen und sie auf ihren praktischen Nutzen hin zu verdichten.
Aus dieser Arbeitsweise ist auch der Ansatz dieses Buches entstanden. Es geht nicht um abstrakte Konzepte, sondern um praktikable Antworten auf reale Herausforderungen. Genau dieser Anspruch prägt das Praktische Handbuch der Gegenmaßnahmen.
Ich finde dieses Etikett diskriminierend und beleidigend. Der Kampfbegriff „Alter weißer Mann" verletzt das humanistische Grundprinzip der individuellen Würde. Er ersetzt die Beurteilung eines Menschen nach Charakter und Handeln durch ein pauschalisierendes Kollektivstereotyp — und begeht damit exakt denselben Fehler, den er zu kritisieren vorgibt.
Ich bin mir meiner Privilegien durchaus bewusst, doch sie waren anderer Natur, als es der Kampfbegriff suggeriert. Als erster in meiner Familie, der Anfang der 1980er Jahre das Abitur ablegte, war mein Privileg nicht meine Hautfarbe oder mein Geschlecht. Mein Privileg war es, in einer Gesellschaft aufzuwachsen, die funktionierende Institutionen bereitstellte: Ein gebührenfreies Schulsystem von hoher Qualität, ein Abitur, das als Leistungsnachweis noch etwas galt, und einen Arbeitsmarkt, der einem jungen Menschen mit Fleiß und Willen eine Fülle von Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten bot. Dieses Privileg ist kein persönliches Verdienst, für das man sich rechtfertigen müsste, sondern eine gesellschaftliche Errungenschaft, die man jedem Menschen wünschen sollte. Es als angeborenes, exklusives Merkmal einer bestimmten Gruppe umzudeuten, ist eine gefährliche Verdrehung, die den Blick auf die wahren Ursachen von Ungleichheit verstellt: den Verfall ebenjener Institutionen, die einst Chancen für alle schufen.
Philosophisch ist der Begriff das Symptom einer Ideologie, die Empathie für unmöglich erklärt und rationale Debatte durch die Deutungshoheit von Opfergruppen ersetzt. Das ist kein Fortschritt, sondern ein Rückschritt hinter die Errungenschaften der Aufklärung.
Meine Alternative ist kein Leugnen von Diskriminierung, sondern ein konsequenter Individualismus: Jeder Mensch verdient Würde, Respekt und eine Beurteilung nach seinem Verhalten — ohne Kollektivrabatte in die eine oder andere Richtung.
Ich schreibe meine Bücher selbst. Aber ich nutze KI sehr intensiv für die Vor-Recherche, für wissenschaftliche Quellen und um meine oft weitschweifigen Rohfassungen zusammenzufassen und besser zu strukturieren. Der Dialog mit der KI hilft mir, meine eigene Argumentation zu schärfen und auf den Punkt zu bringen. Auch beim Erzeugen der Illustrationen habe ich KI benutzt: Das Layout der Buchtitel und die Abbildungen und Infografiken im Text stammen von mir, aber die kleineren Bilder auf jedem Titelblatt und die Schmucktitel habe ich mit ChatGTP, Dall-E und Canvas erzeugt.
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